Funktionsweise

Normalerweise wird Ultraschall von der Kortikalis (äußere Knochenschicht des Kieferknochens) reflektiert, deshalb arbeitet CaviTAU® mit einer spezifischen Frequenz von 2,5 – 2,75 MHz, um die Kortikalis zu durchdringen. CaviTAU® misst die Dämpfung der Geschwindigkeit des Schalls nach dem Durchtritt der fettig-degenerativen Areale einer Kavität mit Osteolyse/Osteonekrose.

Ein Computer wertet die Geschwindigkeit und die Stärke des erzeugten Schalls aus, nachdem er den Knochen durchwandert hat. Dabei wandelt er das Signal in ein farbcodiertes Bild um. Damit kann die Stärke der Zerstörung auch dem Patienten verständlich gemacht werden:

GRÜN = Gesunde und feste Knochen- und Zahnstrukturen
GELB/ORANGE = Mittleres Stadium der chronischen fettigen Degeneration.
ROT = Fettig aufgelöster Kieferknochen mit Bakterien, Toxinen und extremer RANTES/CCL5-Expression.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell „Cavitat“  ist die Kontruktion von CaviTAU® so ausgelegt, dass durch die feste Koplanarität von Sender – liegt außerhalb des Mundes auf der Wange – und Empfänger – liegt auf der Zungen- bzw. Gaumenseite innerhalb des Mundes – objektiv erstellte Messergebnisse erzielt werden. Eine von Seite des Anwenders manipulative Beeinflussung der Stellung von Sender und Empfänger ist dadurch ausgeschlossen.
Die Messung selbst ist schmerzfrei und dauert nur kurz. Die intensive Verwendung von Gel-Massen im Mund ist bei CaviTAU® nicht mehr nötig.

Bei Männern ist wichtig, dass kein Bart vorhanden ist.